Fruktose – Ein Wolf im Schafspelz!

Bereits im November 2017 haben wir bei Health Prevent über den Wegfall der Zuckerquoten in der EU und die damit möglicherweise verbundenen Gesundheitsrisiken gewarnt. Aktuell greifen auch weitere Plattformen und TV Sender das Thema auf und berichten über die schädigenden Wirkungen, v. a. der Fruktose. Für uns Grund genug das Thema nochmals genauer unter die Lupe zu nehmen.

Was ist Fruktose?

Fruktose ist ein Einfachzucker. Das bedeutet, dass reine Fruktose nicht an ein anderes Zuckermolekül gekoppelt ist. Allerdings ist Fruktose auch Teil von Mehrfachzuckern, z. B. der Saccharose, unserem sog. Haushalts- oder Kristallzucker. Dieser besteht zusätzlich noch aus einem Molekül Glukose (auch als Traubenzucker bezeichnet).

Ist Fruktose gesünder als Glukose?

Nein! Es gibt generell keinen “gesunden Zucker”. Das Saubermann-Image der Fruktose liegt zum einen in ihrem Namen begründet. Fruktose klingt nach Frucht und in der Tat findet sich Fruktose natürlich auch in Obst. Das macht die reine Fruktose jedoch noch lange nicht zu einem gesunden Lebensmittel. Ein weiterer Aspekt ist, dass Fruktose lange als Ersatzzucker für Diabetiker galt. Diese Empfehlung wurde jedoch lange verworfen.

Wie wird Fruktose zum Problem?

“An apple a day keeps the doctor away” – Dieser Slogan wurde zwar in einer Studie wiederlegt (https://jamanetwork.com/journals/jamainternalmedicine/fullarticle/2210883), trotzdem ist es generell eine gute Idee täglich mehrere Protionen Obst und Gemüse zu verzehren, am besten 2 Portionen Obst und 3-5 Portionen Gemüse. Eine Portion entspricht dabei in etwa einer Handinnenfläche. Dann ist auch die enthaltene Fruktose erstmal kein Gesundheitsrisiko. Problematisch sind die insgesamt zu hohen Anteile in sog. prozessierten oder auch verarbeiteten Lebensmitteln. Allen voran geht es hier um Getränke mit hohem Fruktosegehalt, die noch immer in viel zu hohem Maße konsumiert werden. Natürlich denkt man hier zunächst an die klassischen Softdrinks, die auch ohne Frage einen großen Teil des Problems ausmachen. Doch auch der übermäßige Genuss von Fruchtsäften, insb. Apfelsaft oder auch Traubenaft ist auf Dauer schädlich.

Was passiert bei zu hohem Fruktosekonsum?

Eine Vielzahl von Studien hat sich mit den Einflüssen von Fruktose auf unseren Körper beschäftigt. Es wurden v. a. Zusammenhänge mit der Entstehung sog. metabolischer Erkrankungen wie Adipositas, Insulinresistenz, Diabetes mellitus, Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, Fettlebererkrankungen und erhöhten Harnsäurewerten beschrieben. Besonderen Einfluss hat die übermäßig konsumierte Fruktose offensichtlich auf den Darm und seine Bewohner. Mehrere Studien weisen darauf hin, dass die eigentlich schützende Darmflora abnimmt und es zur Entstehung einer Darmbarriere Störung (syn. Leaky Gut) kommen kann. Außerdem kommt es über biochemische Prozesse zu einer vermehrten Fetteinlagerung in der Leber (nicht alkoholische Fettlebererkrankung, NAFLD), die in einer Leberentzündung (Hepatitis) münden und schließlich zur Leberzhirrhose und zu Leberkrebs führen kann. Auch das begünstigt die Entstehung der Zuckerkrankheit.

Was kann ich denn nun noch essen?

Zu Recht sind Sie als Verbraucher bzw. Patient hochgradig verunsichert bzgl. der Themen Ernährung und Lebensstil. Bei Health Prevent stehen genau diese Themen im Mittelpunkt. Im Rahmen von Workshops und Kursen lernen Sie, wie Sie sich gesund und trotzdem lecker ernähren und chronischen Krankheiten vorbeugen.

Sie haben bereits eine chronische Erkrankung? Kein Problem! In unserer Sprechstunde erhalten Sie eine ganzheitliche Betreuung, häufig können wir Medikamente reduzieren oder absetzen.

Sprechen Sie uns an! Sie erreichen uns per EMail (info@health-prevent.de) oder telefonisch (0511/ 874 588 13).

Sowohl der NDR als auch der SWR haben sich mit dem Thema beschäftigt. Die Videos finden Sie hier: