Prävention: Je früher, desto besser!

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… Bewegungsmangel, Fehlernährung, Stress und der Konsum von Energydrinks …

Woran denken Sie spontan, wenn Sie diese Begriffe hören? Vielleicht erscheint vor Ihren Augen ein kreidebleicher Mensch hinter einem mit Aktenbergen vollgeladenen Schreibtisch. Eher weniger landet man doch aber gedanklich in einem deutschen Klassenzimmer. Zumindest sträubt man sich bis zuletzt gegen diesen Gedanken.

Leider ist dies aber die bittere Realität, wie der kürzlich veröffentlichte “Präventionsradar” des Instituts für Therapie und Gesundheitsförderung in Kiel (IFT-Nord gGmbH) zeigt. Unter Förderung der DAK-Gesundheit haben die Forscher im Schuljahr 2016/2017 erstmals an 44 Schulen Kinder in der Sekundarstufe 1 in sechs Bundesländern befragt. Die ersten Ergebnisse sind alarmierend!

So sind bereits 12 % der Schüler übergewichtig, in der 9. Klasse sogar 14%. Vor dem Hintergrund der von Jahr zu Jahr steigenden Zahl diabeteskranker Kinder ein nicht hinnehmbarer Zustand. Fehlernährung und Bewegungsmangel sind an der Tagesordnung. Nahezu 25 % greifen merhmals pro Woche zu Fastfood, sieben Prozent sogar täglich. Süße bzw. salzige Snacks werden von je 40 % der Kinder häufig konsumiert. Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie spielen hier eine tragende Rolle. Erwiesenermaßen konsumieren Kinder, die nur am Wochenende oder noch seltener gemeinsame Mahzeiten mit der Familie zu sich nehmen mehr Fast Food und weniger Obst und Gemüse.

Ein weiterer, ganz entscheidender Aspekt ist der Bewegungsmangel. Nur 17% der Schülerinnen und Schüler sind jeden Tag mindestens 60 Minuten körperlich aktiv! Dies ist drastisch formuliert mit unserem Körper also platt gesagt mit dem Leben nicht vereinbar! Unser Körper ist ein BEWEGUNGSAPPARAT. Seine gesamte Konstruktion ist auf Bewegung ausgelegt und das betrifft nicht nur die Knochen, Gelenke und Muskeln, sondern auch unseren Stoffwechsel.

Die Folgen kommen keineswegs erst im Erwachsenenalter zum Tragen und sind sowohl körperlicher als auch psycho-/emotionaler Natur. Bereits zum Zeitpunkt der Befragung klagten 24% der Kinder wöchenltich oder häufiger über Kopfschmerzen. 21% Prozent gaben an Rückenschmerzen zu haben und 20 % leiden bereits unter Schlafstörungen. Sage und schreibe 49% der Mädchen und 37 % der Jungen klagen bereits sehr oft oder oft über Stress und Stress wiederum führt doppelt bis dreimal so häufig zu körperlichen Symptomen. Der Konsum von Energydrinks wiederum erhöht den Stresslevel zusätzlich, fördert Schalfstörungen und Übergewicht.

Liebe Eltern!

Bitte helfen Sie dabei, diesen Fehlentwicklungen entgegen zu wirken. Sie haben es jeden Tag aufs neue in der Hand. Sie können Tag für Tag aufs neue entscheiden wie sich die Gesundheit Ihrer Kinder entwickelt. Erkennen Sie die Fakten an! Begreifen Sie das extreme hohe positive Potential von Ernährung und Lebensstil bei der Vermeidung von chronischen Erkrankungen. Lernen Sie was eine wirklich gesunde Ernährung und Bewegung bedeutet und geben Sie es an Ihre Kinder weiter! Bedenken Sie das Thema Stress und Entspannung und integrieren Sie es in den Alltag.

Natürlich tragen die Schulen und damit auch die Politik eine hohe Verantwortung in diesem Bereich. Aber seien wir ehrlich: Haben wir die Zeit darauf zu warten, dass sich die Kultusminister von 16 Bundesländern und eine Bundesregierung in Berlin auf einen gemeinsamen Weg einigen diese erschreckenden Entwicklungen zu stoppen?

Nein, haben wir nicht. Packen wir es an, jeden Tag aufs Neue!

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